Online Handel

Es ist kaum zehn Jahr her, dass die Diskussion über den Online Handel nahezu ausschließlich auf dessen technische Möglichkeiten fokussiert war und andere sich bereits abzeichnende Probleme als leicht behebbare Kinderkrankheiten der neu entstehenden Branche angesehen wurden. Zwar bestätigten sich Prognosen, die ein rasch steigendes Umsatzvolumen prognostizierten (der im Online Handel in Deutschland erzielte Umsatz stieg bis zum Jahr 2006 auf über 13 Mrd. Euro an und wächst auch seitdem stetig weiter), aber die Rolle des Online Handels bei der Schaffung eines europäischen Binnenmarktes für die Endkunden wurde deutlich überschätzt. Eine aktuelle Studie der EU Kommission führt dies drastisch vor Augen: Von 11.000 grenzüberschreitenden Testbestellungen scheiterten 61 Prozent!

Probleme beim Online Handel

Die große Zahl der gescheiterten Kaufversuche hat zwei wesentliche Ursachen: Fehlende grenzüberschreitende Zahlungswege sowie häufig auch eine Weigerung, grenzüberschreitend zu liefern. Letztlich handelt es sich um ein Vertrauensproblem, da in jedem Fall entweder der Lieferant oder der Kunde in Vorleistung treten müssen, ohne viel voneinander zu wissen. Im inländischen Handel wird versucht, dieses Problem mittels SSL-Zertifikaten abzumildern, die je nach Stärke des Zertifikats eine gewisse unabhängige Überprüfung der Identität und der Vertrauenswürdigkeit des Händlers bescheinigen. Im Fall grenzüberschreitender Geschäfte hilft die zweifelsfreie Identifizierung des Händlers wenig, weil juristische Auseinandersetzungen hier auf erhebliche praktische Probleme stoßen und den Aufwand meist nicht lohnen.

Es ist nicht verwunderlich, dass auch im inländischen Online Handel die wesentlichen Umsätze von großen Unternehmen erzielt werden. Hier hat der Kunde die Gewähr, im Ernstfall einen Adressaten für seine rechtlichen Ansprüche zu finden. Die Hoffnung, jeder Existenzgründer mit einer entsprechenden Idee könne durch den Online Handel landesweit oder sogar im europäischen Binnenmarkt erfolgreich sein, hat sich nicht erfüllt.

Ebenso wenig hat sich die Hoffnung erfüllt, Online Handel könne jungen Unternehmen Kostenvorteile bieten, die einen Markteintritt erleichtern. Die Logik ist simpel: Ein Wettbewerbsvorteil, den jeder nutzen kann, ist in Wahrheit keiner. Kostenersparnisse müssen aufgrund des Wettbewerbs direkt an den Kunden weiter gegeben werden.

Fazit

Online Handel hat sich als Vertriebsweg vorrangig für große Unternehmen etabliert. Insbesondere in Branchen, in denen kein Warenversand erfolgt (Versicherungen, Reiseveranstalter…) verdrängt der Online Handel zunehmend die klassischen Vertriebswege.

Die ursprünglich erwartete Intensivierung des Wettbewerbs durch viele neue Anbieter ist in vielen Branchen nicht eingetreten. Zwar sind viele solcher kleinen Anbieter neu entstanden, aber ihre Marktanteile sind meist marginal. Die Dominanz der Großanbieter wurde durch den Online Handel nicht beendet.

Am sichersten in die Selbstständigkeit des Online Handels gelangen Sie dadurch, dass Sie eine Limited gründen . Durch einen bestimmten Unkostenbeitrag, erhalten Sie eine gute Absicherung, für den Fall eines Versagens. Da sich jedoch der Handel immer mehr auf das Internet verlagert, bestehen gute Chancen eines erfolgreichen Geschäftes. Der Vorteil des Internets besteht darin, dass der Kunde das Haus nicht mehr verlassen muss und dass dem Kunden fast alles geboten wird, soll heißen, er nicht mehr unterschiedliche Geschäfte aufsuchen muss. Der Vorteil ist offensichtlich.

Der Online Handel boomt. Immer mehr Menschen bedienen sich der Online portale um Ware zu bestellen. Da über diesen Weg Kosteneinsparungen durch den Kunden gemacht werden können und der Anbieter Kosten spart. Auch Produkt wie Ideal Standard Badarmaturen bekommen Sie über den Online Handel. Natürlich lohnt es sich auch weiterhin bei bestimmter Ware in ein Geschäft zu gehen um diese frisch zu bekommen oder einfach um sich ausgiebig und in Ruhe beraten zu lassen.

Selbst Privatleute können im Internet bequem verkaufen. Eines der wohl bekanntesten Beispiele hierfür wäre wohl E-Bay. Bei einem regelmässigen Verkauf lohnt sich aber auf jeden Fall eine eigene Website mit Onlineshop. Um diese dann bekannter zu machen empfiehlt sich die Recherche nach gratis Kleinanzeigen um auf die eigene Internetpräsenz zu verweisen. Sogenannte Webkatalog bieten hier zum Beispiel die Möglichkeit einen kostenlosen Eintrag für das jeweilige Themengebiet zu hinterlassen.